Im Jahr
1977
also mein erstes Abenteuer, und dieser Ausdruck ist nicht übertrieben!
Wer so billig wie möglich auf dem "Hippietrail" (wobei ich mir gar
nicht so sicher bin, ob ich diesen Begriff damals schon kannte)
unterwegs war, erlebte mit Sicherheit etliche verwirrende Abenteuer.
Und sicherlich war ich nicht der einzige unter den vielen zehntausend
junger reisender Leute, der dabei seinen ganz persönlichen "
Kulturschock"
erlebte.
Reisebericht:
Kulturschock
- Eine Reise auf dem Hippietrail nach Afghanistan und Nepal in den
Jahren 1977 und 1978
Beschrieben wird die Fahrt von Deutschland über Italien nach Istanbul
und weiter über den Iran nach Afghanistan. Über den Khaiberpaß
erreichte ich mit meinem Reisegefährten Pakistan, das wir ohne langen
Aufenthalt Richtung Indien durchquerten, und über letzteres
Land Nepal. Über die indische Hauptstadt Neu Delhi ging unser Rückflug
dann zurück nach Deutschland.
Marokko
1978
trampte ich mit meiner damaligen Freundin nach
Marokko.
Für mich war es bereits der zweite Besuch in diesem faszinierenden
Land, in dem wir fünf Wochen lang kreuz und quer herumzogen. So schön
und farbenprächtig das Land auch ist, gilt es für reisende Fremde hier
doch ständig auf der Hut zu sein, um nicht Opfer eines Betrugs oder
eines Diebstahls zu werden. Doch nur eine verschwindend geringe
Minderheit der Marokkaner ist kriminell, und der Versuch, auf legalem
Wege ein bißchen die Touristenkühe zu melken ist für die großteils
ärmliche Bevölkerung ja auch legitim.
Reisebericht:
Eine
Reise in eine andere Welt - Per Anhalter nach Marokko
Der Bericht umfasst die Anreise und die Aufenthalte in Tetouan, Ketama,
Al Hoceima, Fes, Meknes, Marrakech und Sidi Ifni, sowie die Rückreise
mit einigem Aufenthalt in Spanien.
Zweite
Asientour
1979
folgte ein erneuter längerer Asientrip. Flugtickets waren in
Deutschland ziemlich teuer und immer noch war es relativ gefahrlos
möglich, auf dem Landweg, über den Süden des nachrevolutionären Iran,
Pakistan und Indien zu erreichen. So setzten wir uns in einen Zug,
welcher uns allerdings nicht nach Istanbul, sondern nach Athen brachte,
um von dort aus weiter zu sehen. Die mögliche Durchquerung des Iran mit
seinem radikalen Regime löste bei meiner Begleiterin nämlich ein
diffuses Unbehagen aus, Frauen denen eine Haarsträhne unter dem
Kopftuch hervorlugte, wurden damals auf offener Straße von den
"Revolutionswächtern" verprügelt. So jedenfalls war in unserer
Presse zu lesen. Ein Reisebüro offerierte uns in der griechischen
Hauptstadt ein Ticket nach Bombay für 450,- Mark, und so griffen wir
zu. Sieben Monate reisten wir, meist zusammen, durch
Indien,
Nepal,
Bangladesch,
Thailand,
Malaysia,
Indonesien
und
Singapur.
Wenn man so will, meine Fortsetzung der Reise auf dem Hippietrail, auch
wenn dessen große Zeit schon vorüber war und ich einiges dazugelernt
hatte.
Die
einzelnen Länderberichte dieser Reise:
Afrikatour
Im Jahr
1980
planten einige meiner Freunde eine große Tour nach Westafrika. Ins
tiefe Afrika hatte mich bis dahin eigentlich gar nichts gezogen, Asien
war für mich immer noch das Maß aller Dinge, was das Reisen betraf.
Doch eine solche Gelegenheit, mit Fahrzeugen die Sahara zu durchqueren
um letztlich zumindest Kamerun und somit Zentralafrika zu erreichen,
würde sich mir so schnell nicht wieder bieten, und so bat ich um
Erlaubnis zur Teilnahme. Diese wurde gewährt, und niemals habe ich es
bereut, mitgefahren zu sein. Auf dieser Reise entdeckte ich den Zauber
des "schwarzen Kontinents". Afrika strahlt eine merkwürdige Kraft und
Atmosphäre aus, welche keineswegs nur von der grandiosen und exotisch
schönen Landschaft und der Natur ausgeht.
Eines Morgens fuhren wir also von Deutschland nach Genua, wo wir eine
Fähre nach
Tunesien
bestiegen. Nach dem Durchfahren dieses Landes erfolgte die
Saharaquerung über
Algerien
auf der in der südlichen Hälfte damals noch unbefestigten Piste in den
Niger.
Burkina Faso hieß damals noch
Obervolta
und von dort führte unsere Route ans Meer der
Elfenbeinküste.
Ghana,
Togo,
Benin,
Nigeria
folgten und in
Kamerun
wurden unsere VW-Busse verkauft. Weiter gings mit öffentlichen
Verkehrsmitteln in die
Republik
Zentralafrika und nach Brazzaville in der
damaligen
Volksrepublik
Kongo, heute Republik Kongo. Dort flogen wir
über Karthum, Kairo und Moskau nach (Ost-) Berlin.
Die
einzelnen Länderberichte dieser Reise:
Türkei
Im Jahr
1986
schaffte ich es zur Abwechslung mal wieder, Deutschland für eine
Urlaubsreise zu verlassen. Bei meinem ersten Besuch hatte ich von der
Türkei
außer Istanbul eigentlich nur die Landschaft kennengelernt, die an
unserem Busfenster vorüberzog. Doch das reichte aus, um meine Neugier
auf das Land zu wecken. Zwar ist die größte Stadt des Landes, Istanbul,
nicht gerade nach meinem Geschmack, doch der Rest des Landes ließ mich
das vergessen. Die Hotels waren damals sehr billig und mit Bussen oder
Sammeltaxen war so gut wie jeder Ort von Interesse erreichbar. Doch ist
die Türkei so groß, daß selbst ein fünfwöchiger Urlaub nicht annähernd
ausreicht das ganze Land kennenzulernen, will man nicht gerade von
Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdikeit eilen.
Reisebericht:
Türkei
in den Sommerferien
Eine Rundreise durch die westliche Türkei
Philippinen
1990
entschloß ich mich zu einer weiteren Asienreise. Indien oder die
Philippinen standen zur inneren Debatte, den Ausschlag gab, daß ich auf
den
Philippinen
noch nicht war. Ich hatte üble Gerüchte über Diebe und sogar Mörder in
diesem Land gehört, doch sollte man sich von solchen Geschichten ja
nicht übermäßig beeindrucken lassen. Wirklich relativierte sich meine
Einschätzung der Sicherheitslage recht schnell, und die letzte Woche
während meines Aufenthaltes in dem Land wohnte ich dann in einem
Privathaus in Manila, das mitten in einem Slumviertel lag. Ja, auch in
solchen Wohngebieten gibt es Bauwerke, die den Namen "Haus" verdienen.
Nachts allerdings traute ich mich dort denn doch nicht alleine auf die
Straße...
Reisebericht:
Eine Fahrt
im Postboot
1992
dann meine letzte Asienreise.
Thailand
ist eines der faszinierendsten Länder in Asien und trotzdem sehr
fortschrittlich. Und vor allem herrschen dort recht geordnete
Verhältnisse, auch wenn raffgierige Politiker für einige Unterdrückung
und Ungerechtigkeit sorgen, doch das kennt der Europäer ja auch von
zuhause. Jedenfalls hatte ich sieben Wochen Zeit, viel zu lange für
Thailand, wie ich dachte. Hatte ich doch bei meinem zweiten Asientrip
schon etliche Wochen in diesem Land verbracht. Doch die Zeit verging
wie im Flug und so kam ich gar nicht dazu, von meinem Double-entry-Visa
Gebrauch zu machen. Viel hatte sich zwar geändert, alles war in den
zwölf Jahren natürlich moderner geworden, doch schadete das
dem Eindruck den Thailand auf mich machte, nicht im geringsten.
Reisebericht:
Sieben
Wochen in Thailand
Bangkok und der Südosten, vom Nordosten in die Zentralebene.
Von Bangkok in den tiefen Süden.
Externe
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