1978-1992
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Erste Asientour
Zum Reisebericht Hippietrail
Im Jahr 1977 also mein erstes Abenteuer, und dieser Ausdruck ist nicht übertrieben! Wer so billig wie möglich auf dem "Hippietrail" (wobei ich mir gar nicht so sicher bin, ob ich diesen Begriff damals schon kannte) unterwegs war, erlebte mit Sicherheit etliche verwirrende Abenteuer. Und sicherlich war ich nicht der einzige unter den vielen zehntausend junger reisender Leute, der dabei seinen ganz persönlichen "Kulturschock" erlebte.
Reisebericht:
Kulturschock - Eine Reise auf dem Hippietrail nach Afghanistan und Nepal in den Jahren 1977 und 1978
Beschrieben wird die Fahrt von Deutschland über Italien nach Istanbul und weiter über den Iran nach Afghanistan. Über den Khaiberpaß erreichte ich mit meinem Reisegefährten Pakistan, das wir ohne langen Aufenthalt Richtung Indien durchquerten, und über letzteres Land Nepal. Über die indische Hauptstadt Neu Delhi ging unser Rückflug dann zurück nach Deutschland.


Marokko
Zum Reisebericht Marokko
1978 trampte ich mit meiner damaligen Freundin nach Marokko. Für mich war es bereits der zweite Besuch in diesem faszinierenden Land, in dem wir fünf Wochen lang kreuz und quer herumzogen. So schön und farbenprächtig das Land auch ist, gilt es für reisende Fremde hier doch ständig auf der Hut zu sein, um nicht Opfer eines Betrugs oder eines Diebstahls zu werden. Doch nur eine verschwindend geringe Minderheit der Marokkaner ist kriminell, und der Versuch, auf legalem Wege ein bißchen die Touristenkühe zu melken ist für die großteils ärmliche Bevölkerung ja auch legitim.
Reisebericht:
Eine Reise in eine andere Welt - Per Anhalter nach Marokko
Der Bericht umfasst die Anreise und die Aufenthalte in Tetouan, Ketama, Al Hoceima, Fes, Meknes, Marrakech und Sidi Ifni, sowie die Rückreise mit einigem Aufenthalt in Spanien.


Zweite Asientour
Zum Reisebericht IndienZum Reisebericht NepalZum Reisebericht BangladeschZum Reisebericht ThailandZum Reisebericht MalaysiaZum Reisebericht IndonesienZum Reisebericht Singapur
1979 folgte ein erneuter längerer Asientrip. Flugtickets waren in Deutschland ziemlich teuer und immer noch war es relativ gefahrlos möglich, auf dem Landweg, über den Süden des nachrevolutionären Iran, Pakistan und Indien zu erreichen. So setzten wir uns in einen Zug, welcher uns allerdings nicht nach Istanbul, sondern nach Athen brachte, um von dort aus weiter zu sehen. Die mögliche Durchquerung des Iran mit seinem radikalen Regime löste bei meiner Begleiterin nämlich ein diffuses Unbehagen aus, Frauen denen eine Haarsträhne unter dem Kopftuch hervorlugte, wurden damals auf offener Straße von den "Revolutionswächtern" verprügelt. So jedenfalls war in unserer Presse zu lesen. Ein Reisebüro offerierte uns in der griechischen Hauptstadt ein Ticket nach Bombay für 450,- Mark, und so griffen wir zu. Sieben Monate reisten wir, meist zusammen, durch Indien, Nepal, Bangladesch, Thailand, Malaysia, Indonesien und Singapur. Wenn man so will, meine Fortsetzung der Reise auf dem Hippietrail, auch wenn dessen große Zeit schon vorüber war und ich einiges dazugelernt hatte.
Die einzelnen Länderberichte dieser Reise:


Afrikatour
Zum Reisebericht TunesienZum Reisebericht AlgerienZum Reisebericht NigerZum Reisebericht Burkina FasoZum Reisebericht ElfenbeinküsteZum Reisebericht Ghana
Zum Reisebericht TogoZum Reisebericht NigeriaZum Reisebericht KamerunZum Reisebericht ZentralafrikaZum Reisebericht Republik Kongo
Im Jahr 1980 planten einige meiner Freunde eine große Tour nach Westafrika. Ins tiefe Afrika hatte mich bis dahin eigentlich gar nichts gezogen, Asien war für mich immer noch das Maß aller Dinge, was das Reisen betraf. Doch eine solche Gelegenheit, mit Fahrzeugen die Sahara zu durchqueren um letztlich zumindest Kamerun und somit Zentralafrika zu erreichen, würde sich mir so schnell nicht wieder bieten, und so bat ich um Erlaubnis zur Teilnahme. Diese wurde gewährt, und niemals habe ich es bereut, mitgefahren zu sein. Auf dieser Reise entdeckte ich den Zauber des "schwarzen Kontinents". Afrika strahlt eine merkwürdige Kraft und Atmosphäre aus, welche keineswegs nur von der grandiosen und exotisch schönen Landschaft und der Natur ausgeht.
Eines Morgens fuhren wir also von Deutschland nach Genua, wo wir eine Fähre nach Tunesien bestiegen. Nach dem Durchfahren dieses Landes erfolgte die Saharaquerung über Algerien auf der in der südlichen Hälfte damals noch unbefestigten Piste in den Niger. Burkina Faso hieß damals noch Obervolta und von dort führte unsere Route ans Meer der Elfenbeinküste. Ghana, Togo, Benin, Nigeria folgten und in Kamerun wurden unsere VW-Busse verkauft. Weiter gings mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Republik Zentralafrika und nach Brazzaville in der damaligen Volksrepublik Kongo, heute Republik Kongo. Dort flogen wir über Karthum, Kairo und Moskau nach (Ost-) Berlin.
Die einzelnen Länderberichte dieser Reise:
Türkei
Zum Reisebericht Türkei
Im Jahr 1986 schaffte ich es zur Abwechslung mal wieder, Deutschland für eine Urlaubsreise zu verlassen. Bei meinem ersten Besuch hatte ich von der Türkei außer Istanbul eigentlich nur die Landschaft kennengelernt, die an unserem Busfenster vorüberzog. Doch das reichte aus, um meine Neugier auf das Land zu wecken. Zwar ist die größte Stadt des Landes, Istanbul, nicht gerade nach meinem Geschmack, doch der Rest des Landes ließ mich das vergessen. Die Hotels waren damals sehr billig und mit Bussen oder Sammeltaxen war so gut wie jeder Ort von Interesse erreichbar. Doch ist die Türkei so groß, daß selbst ein fünfwöchiger Urlaub nicht annähernd ausreicht das ganze Land kennenzulernen, will man nicht gerade von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdikeit eilen.
Reisebericht:
Türkei in den Sommerferien
Eine Rundreise durch die westliche Türkei


Philippinen
Zum Reisebericht Philippinen
1990 entschloß ich mich zu einer weiteren Asienreise. Indien oder die Philippinen standen zur inneren Debatte, den Ausschlag gab, daß ich auf den Philippinen noch nicht war. Ich hatte üble Gerüchte über Diebe und sogar Mörder in diesem Land gehört, doch sollte man sich von solchen Geschichten ja nicht übermäßig beeindrucken lassen. Wirklich relativierte sich meine Einschätzung der Sicherheitslage recht schnell, und die letzte Woche während meines Aufenthaltes in dem Land wohnte ich dann in einem Privathaus in Manila, das mitten in einem Slumviertel lag. Ja, auch in solchen Wohngebieten gibt es Bauwerke, die den Namen "Haus" verdienen. Nachts allerdings traute ich mich dort denn doch nicht alleine auf die Straße...
Reisebericht:
Eine Fahrt im Postboot
Beschrieben wird die Fahrt im offiziellen Post-Auslegerboot entlang der Westküste von Palawan einige Tage nach einem Taifun.


Thailand
Zum Reisebericht Thailand 1992
1992 dann meine letzte Asienreise. Thailand ist eines der faszinierendsten Länder in Asien und trotzdem sehr fortschrittlich. Und vor allem herrschen dort recht geordnete Verhältnisse, auch wenn raffgierige Politiker für einige Unterdrückung und Ungerechtigkeit sorgen, doch das kennt der Europäer ja auch von zuhause. Jedenfalls hatte ich sieben Wochen Zeit, viel zu lange für Thailand, wie ich dachte. Hatte ich doch bei meinem zweiten Asientrip schon etliche Wochen in diesem Land verbracht. Doch die Zeit verging wie im Flug und so kam ich gar nicht dazu, von meinem Double-entry-Visa Gebrauch zu machen. Viel hatte sich zwar geändert, alles war in den zwölf Jahren natürlich moderner geworden, doch schadete das dem Eindruck den Thailand auf mich machte, nicht im geringsten.
Reisebericht:
Sieben Wochen in Thailand
Bangkok und der Südosten, vom Nordosten in die Zentralebene. Von Bangkok in den tiefen Süden.



Externe Reiseberichte
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